Krieg in der Ukraine – Zeit für Solidarität.

Wir halten zusammen und helfen einander.

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde unseres MachMit!-Sozialwerkes,
liebe Kolleg*innen in den Arbeits- und Sozialverwaltungen des Bundes,

die Bilder und die Nachrichten aus der Ukraine vom Krieg und von der Flucht erschüttern die ganze Republik, ganz Europa und die Welt. Wir trauern um sehr, sehr viele Menschen, die in diesem Krieg, in dieser Krise ums Leben gekommen sind. Ganz besonders schockieren uns die Nachrichten, dass so viele Kinder, die besonders schutzbedürftig sind, und Frauen in dieser Krise alleine ohne ihre Angehörigen aus ihrer Heimat geflohen sind. Unsere Gedanken sind bei den Toten, unsere Gebete auch. Unsere Gedanken sind auch bei den Angehörigen. Unser großer Dank gilt den Einsatzkräften, die helfen, Menschenleben zu retten und zu beschützen; die Menschen vom Sanitätsdienst, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr, die im Einsatz sind, und vielen Freiwilligen. Zahlreiche Organisationen sind in der Ukraine und in Europa aktiv und reagieren auf die existentiellen Bedürfnisse der Menschen.
Wir müssen dabei auch an unsere Kolleginnen und Kollegen denken, die überall im Bundesgebiet arbeiten und sich ehrenamtlich um die Geflüchteten aus der Ukraine kümmern. Wir hoffen, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen.

Wir wissen nicht, wie lange der Krieg in der Ukraine dauern wird, aber wir wissen, dass er schon jetzt unvorstellbares Leid anrichtet. In den nächsten Wochen werden weiterhin tausende Geflüchtete Deutschland und andere europäische Länder erreichen. Auch in der Ukraine wird es viel humanitäre Hilfe benötigen.

Unser MachMit!-Sozialwerk ist krisenerprobt. Das hat unsere Flutopferhilfe 2021 bereits zugunsten der betroffenen Kolleginnen und Kollegen gezeigt.

Wir haben Kolleginnen und Kollegen in allen Regionen der Arbeits- und Sozialverwaltungen des Bundes, die sich jetzt Sorgen um ihre geflüchteten Angehörigen und Freunde machen. Wir haben aber auch einige, die nicht unmittelbar davon betroffen sind. Und da haben wir eine ganz, ganz herzliche Bitte: Nicht nur solidarisch zu sein gegenüber diesen Kolleginnen und Kollegen, sondern sich zu überlegen, wenn Sie die räumlichen Möglichkeiten haben, dem zahlreichen Aufruf zu folgen, und Menschen, die jetzt kein Obdach mehr haben, kurzfristig auch untergebracht werden können, wenn die räumlichen Voraussetzungen da sind.

Obdach anbieten
Sie können uns per E-Mail (info@machmit-sozialwerk.de) schreiben, ob Sie eine Unterkunft zur Verfügung stellen möchten, falls ja wo, für welchen Zeitraum (minimum 3 Monate) und für wie viele Menschen, außerdem bitte auch welcher Art der Unterkunft (Haus, Wohnung, Zimmer, barrierefreie Unterkunft). Wir tragen Ihre Angaben in ein Unterkunfts-Vermittlungsportal ein, das von der staatlichen Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement empfohlen worden ist.

Geldspende
Auch jede Geldspende hilft dabei, medizinische & humanitäre Hilfe für die Waisenkinder und allein geflüchteten Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine zu ermöglichen, und sie nach der Ankunft in Deutschland durch dafür besonders qualifiziertes Personal in Kindereinrichtungen zu begleiten. Wir gehen davon aus, Sie freuen sich genauso wie die Kinder und deren Mütter, denen es nun bei uns ohne Krieg und Bomben besser, geht, die aber sicherlich nie die Erinnerungen an diese Zeit vergessen werden. Wenn sie sich hier sicher fühlen und auch wieder lachen können, dann haben wir alle gemeinsam das Richtige gemacht. Um eine solche Geldspende möchten wir Sie ebenfalls bitten. Als Einzelspender*innen oder auch als Referat, Dezernat, Abteilung oder Team in Ihrer Behörde / Einrichtung nehmen wir Ihre Spendenüberweisung entgegen und übergeben sie Kindereinrichtungen in der Nähe Ihrer Dienststelle persönlich gemeinsam mit Personalvertreterinnen und -vertretern, Schwerbehindertenvertretungen sowie Gleichstellungsbeauftragten Ihrer Dienststelle. Ein Spendenausschuss, dem Kolleginnen und Kollegen angehören, überwacht diese Spendenaktion. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende da ankommt, wofür sie bestimmt ist.

Spenden sammeln
Geldspenden lassen sich auch aus Erlösen bei Gemeinschaftsveranstaltungen in Ihrer Behörde (z. B. Kuchenverkauf, Flohmärkte, persönliche bürointerne Anlässe wie Geburtstagsfeiern, Jubiläen o.ä.) sammeln, und anschließend auf unser Spendenkonto für die GUTE SACHE überweisen. So planen zum Beispiel bereits Kolleginnen und Kollegen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin und Bonn am 27./28. April 2022 in dienstlichen Räumlichkeiten Spendensammlungen gegen Ausgabe von selbstgebackenem Kuchen bei einer guten Tasse Kaffee. Der Erlös kommt in diesem Fall unmittelbar den Einrichtungen mit geflüchteten Kindern in Berlin und im Rheinland zugute.

Wir garantieren als eingetragener und gemeinnütziger Verein für die vollständige Weiterleitung der Spenden an Geflüchtete, die jetzt Hilfe ganz besonders benötigen. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Geldspende. Das Spendenkonto bei unserer Hausbank lautet:

Logo der BBBank

Empfänger: MachMit! Sozialwerk e.V.
Bank: BBBank eG
IBAN: DE60 6609 0800 0000 1805 48
Stichwort: Ukrainehilfe 2022

Damit wir Ihre Spende regional zuordnen können, geben Sie uns bitte außerdem bei der Überweisung den Namen Ihrer Dienststelle an.

QR-Code für Banküberweisung
Einfach mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone mit diesem QR-Code eine vorausgefüllte Überweisung erzeugen.

Wir werden regelmäßig in den nächsten Wochen über die Verwendung der Spenden berichten. Schauen Sie gerne immer mal wieder auf unsere Webseite www.machmit-sozialwerk.de.
Dort finden Sie auch Hinweise, sofern Sie mit Ihrer Mitgliedschaft dauerhaft unser Sozialwerk unterstützen möchten. Sie erreichen uns auch telefonisch unter (0228) 527-1920 oder Tel. (0234) 304-50700 oder per E-Mail an info@machmit-sozialwerk.de .

Als Beschäftigte in den Arbeits- und Sozialverwaltungen des Bundes sehen wir uns in einer besonderen Verpflichtung, zu helfen und uns zu engagieren.

Herzliche Grüße

Im Namen des Bundesvorstandes

Johannes Höreth     Arne-Ralf Lindemann

Mit Unterstützung von

  • Dr. Wolfgang Wonneberger, Leiter der Zentralabteilung im Bundesministerium
    für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Michael Schmidt, Vorsitzender des Hauptpersonalrates beim BMAS
  • Thomas Schubert, Vorsitzender des Personalrates der Zentralen Dienststelle
    bei der Deutschen Rentenversicherung Bund
  • Olaf Fromme, Vors. des Hauptpersonalrates bei der Deutschen Rentenversicherung
    Knappschaft-Bahn-See
  • Heike Helfer, Gleichstellungsbeauftragte des BMAS
  • Sandra Hamkolk, Gleichstellungsbeauftragte der Deutschen Rentenversicherung Bund
  • Birgit Arndt, Gleichstellungsbeauftragte der Deutschen Rentenversicherung
    Knappschaft-Bahn-See

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