Nachrichten aus dem Februar

Trauriger Februar

„Das erste Februar-Wochenende war in diesem noch so frischen Jahr 2018 kein gutes.” sagte Johannes Höreth, Vorsitzender des MachMit! Sozialwerks. Was war passiert?

Unser Gründungsmitglied und ehemalige Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen Armin Kappallo ist am ersten Februar-Wochenende verstorben. Viele der jungen Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen werden ihn vielleicht nicht kennen: Armin Kappallo hat immer gekämpft: Für sich als blinder Mensch, für die Belange der behinderten Menschen im BMAS und insgesamt in der Behindertenpolitik. Um als blinder Mensch ein Jurastudium zu absolvieren und es bis zum Referatsleiter zu bringen, da muss man schon ein Kämpfer sein. Mit seinem Engagement im Blinden- und Sehbehinderten Verband hat er für die Blinden- und Behindertenpolitik insgesamt viel bewirkt. Und bei uns im Dienst und im Sozialwerk war er über die Jahre zu einer Institution geworden. Viele der schwerbehinderten Beschäftigten verdanken ihm ihre Arbeitsstelle im BMAS, da er sich unermüdlich für die Belange der Beschäftigten mit Schwerbehinderung eingesetzt hat, auch in dem Sozialwerk, dass ihm am Herzen lag. Armin Kappallo wird für uns alle, die ihn gekannt haben, denen er Hilfe und Unterstützung war und die mit ihm im BMAS ein Stück gemeinsamen Weges gegangen sind, unvergesslich bleiben.

Der Bundesvorstand

Weitere Informationen zu Armin Kappallo finden Sie hier.

Auktion zu Gunsten des Sozialwerks

Foto Scheckübergabe im BMAS

Scheckübergabe im BMAS

Ende des letzten Jahres haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die zweite Weihnachtsauktion durchgeführt. Die Aktion wurde wie im Vorjahr sehr gut angenommen. 62 von insgesamt 112 Gegenständen aus Gastgeschenken nach Staatsbesuchen an die Bundesministerin konnten veräußert werden. Die Versteigerung brachte einen Erlös in Höhe von 510,- EUR ein. Diese Summe wurde dem Sozialwerk MachMit! übergeben.

Herzlichen Dank dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die zahlreichen Gebote und den Organisatoren für die Durchführung der Auktion. Der unerwartet hohe Erlös wird zu 100% für sinnvolle Vereinsprogramme verwendet.